„Take On Me“, „Hunting High And Low“ oder „The Sun Always Shines On TV“ – in den 80ern haben a-ha einen Welthit nach dem anderen gelandet. Solche Pop-Klassiker werden die Fans des norwegischen Trios auf “Foot Of The Mountain” vergebens suchen, auch wenn sich Sänger Morten Harket, Gitarrist Pål Waaktaar-Savoy und Bassist Magne Furuholmen bemühen.
Zurück zu den 80er-Wurzeln…
Mit Unterstützung der Produzenten Roland Spremberg, Steve Osborne und Mark Saunders kehren sie zumindest soundtechnisch zu ihren Wurzeln zurück: Angestaubte Synthesizer spielen simple Hooklines, dazu ein paar Plastik-Beats und Harkets melancholischer Gesang.
Leider bleiben Tracks wie „The Bandstand“ und „Sunny Mystery“ recht monoton und wirken durch die Computerklänge sehr steril. „Mother Nature Goes To Hell“ erweist sich gar als freche Kopie des Depeche-Mode-Songs „It’s No Good“. „Riding The Crest“ scheppert fröhlich, aber doch belanglos aus den Boxen.
Plätschermaterial und Pop-Hymnen…
Die schleppenden Elektro-Balladen „Real Meaning“ und „Start The Simulator“ dürfen getrost als synthetisches Plätschermaterial abgehakt und übersprungen werden. Viel besser kuschelt es sich zum hymnischen „Shadowside“. Auch der Titelsong „Foot Of The Mountain“ und das an Keane erinnernde „Nothing Is Keeping You Here“ überzeugen mit schönen, eingängigen Melodien.
An die großen Hits von damals kommen a-ha zwar auch mit diesen Stücken nicht heran. Doch im sonst durchschaubaren Synthie-Pop-Allerlei sind sie ohne Frage die Höhepunkte des Albums.
Fazit: Eine recht langweilige Zeitreise zurück in die 80er! (mb)

Anspieltipps: „What There Is“, „Foot Of The Mountain”, „Shadowside”
Für Fans von: Depeche Mode, Erasure, Keane
Playlist:
01. The Bandstand
02. Riding The Crest
03. What There Is
04. Foot Of The Mountain
05. Real Meaning
06. Shadowside
07. Nothing Is Keeping You Here
08. Mother Nature Goes To Heaven
09. Sunny Mystery
10. Start The Simulator
VÖ: 12/06/09 (Universal)
Link: www.a-ha.com