Die Idee, das Interesse des deutschen TV-Publikums am Eurovision Song Contest durch eine Castingshow wieder zu steigern, erschien in der Theroie gut.
In der Praxis funktioniert sie allerdings nur bedingt. Stefan Raabs „Unser Star für Oslo“ hat noch mehr Zuschauer verloren:
Am vergangenen Dienstagabend schalteten nur noch 1,87 Millionen Menschen ein und damit fast 300.000 weniger als in der Vorwoche. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag bei miesen 10,7 Prozent – ein Wert unter dem Senderschnitt von ProSieben. Das konkurrierende Olympia-Programm war an diesem neuen Tiefstwert der Show sicher nicht ganz unschuldig.
Quotenbesserung ist für Freitag, den 5. März, zu erwarten, wenn „Unser Star für Olso“ erstmals in der ARD zu sehen ist. Dann steigt bereits das Viertelfinale des Castings. Das Halbfinale läuft dann wieder dienstags auf ProSieben am 9. März, das Finale findet am 12. März statt. Auch hier wird die ARD die Ausstrahlung übernehmen.
Nicht mehr dabei sind die Gesangstalente Katrin Walter und Cyril Krueger, die in der letzten Show ausgeschieden sind. Sharyhan Osman, Jennifer Braun, Kerstin Freking, Lena Meyer-Landrut, Christian Durstewitz und Leon Taylor dürfen dagegen noch darauf hoffen, Deutschland beim Eurovision Song Contest am 29. Mai in Oslo zu vertreten.
Foto: ProSieben